|
Wenn man ein paar Grundregeln (Anspruch an Lebensraum, Verhalten und Wachstum) beachtet und einhält, sind Flusskrebse sehr leicht im Aquarium zu halten. Im Vergleich zu vielen Aquarienfischen sind Süsswasserkrebse eher anspruchslos, was die Bedingungen an die Wasserwerte betrifft. Allerdings lieben die meisten Arten sauberes und sauerstoffreiches Wasser. Ich konnte mehrmals beobachten, dass ein Wasserwechsel die Fortpflanzung, Häutung und somit das Wachstum anregt.
Ideal ist die Haltung in einem Artenbecken. Man kann die Tiere unter bestimmten Umständen auch vergesellschaften. Ist das Becken für eine artgerechte Haltung zu klein und bietet es zuwenig Reviere bzw. Versteckmöglichkeiten, kann es zu Rivalitäten und Kannibalismus untereinander führen, was den Verlust einiger Tiere bedeutet.
Da sich Krebse überwiegend am Boden aufhalten, ist es wichtig für jede Krebsart, die notwendige Grundfläche zur Verfügung zu stellen.
Flußkrebse sind hervorragende Kletterer, jedes Kabel und jeder Schlauch des Aquariums reicht aus, um daran hoch zu klettern und auszubrechen. Die Tiere vertrocknen dann jämmerlich (nach ca. 12 Stunden). Man muss daher für eine „Abdichtung“ des Beckens sorgen.
Viele Krebse sind starke „Gräber“ und versuchen das Aquarium nach ihren Vorstellungen umzugestalten.
|